Skifahrt

WPU Sport und Gesundheit fährt Ski Am 1. Februar stiegen 20 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler in den Bus nach Italien, um dort ihre ersten Erfahrungen auf Skiern zu machen. 16 Anfänger und vier Fortgeschrittene, begleitet von zwei Lehrerinnen, freuten sich auf Schnee, Sonne, Sport und gutes Essen. Begleitet wurde die Nachtfahrt im Bus von guter Laune und Schlagermusik, live gesungen. Geschlafen wurde eher weniger. Kaum dass wir den Brenner überquert hatten und die Sonne aufging, wurden wir überwältigt von Schneemassen. In St. Jakob im Ahrntal angekommen, bezogen wir unser Quartier, liehen das Skimaterial aus und warteten ungeduldig auf den nächsten Tag, denn eine erste Erkundung des Skigebiets versprach traumhafte Bedingungen. Pünktlich um 8.45 Uhr bestiegen wir den Skibus, motiviert und warm angezogen, denn die Temperaturen waren arktisch. Dann wurde es ernst: der Skilehrgang begann schon an der Gondel. Erste Lektion: Aktives Anstellen. Der eine oder andere ließ sich am ersten Tag noch abhängen, doch mit der Zeit ließ das nach und wir wurden schneller und schneller in der Liftschlange. Obwohl der Sessellift in greifbarer Nähe war, musste erst einmal gelernt werden, auf Skiern den Hang aufzusteigen und in ersten Schwüngen wieder hinabzugleiten, beziehungsweise zu rutschen. Das war für alle sehr schweißtreibend. Das Bremsen wollten einige dabei in eine spätere Unterrichtseinheit verlegen, merkten aber schnell, dass dies nicht sinnvoll war. Denn schon sehr bald stand die erste Liftfahrt an. Beim Ausstieg gelang es noch nicht allen, sich stehend auf den Skiern zu halten. Einige bevorzugten die Pobackenbremse, doch auch entwickelte sich schnelle eine gewisse Routine und das Liften wurde einfacher. Trotz dieser kleinen Widrigkeiten lernte die Gruppe schnell, sich sicher auf den Brettern bergab zu bewegen. Tatsächlich bewältigten elf Schülerinnen und Schüler schon am ersten Tag die lange Talabfahrt. Respekt! In den nächsten Tagen erkundeten wir in jeweils wechselnden Kleingruppen alle sonnigen und (wenige) schattige Hänge des Skigebiets. Dabei wurde jeden Tag etwas Neues dazugelernt. Unsere Anfänger wurden sicherer und schneller, und unsere Fortgeschrittenen mussten an ihrem Stil feilen, um schöner zu fahren. Besonders beliebt war die Durchfahrt durch den Funpark, der mit kleinen Sprüngen und einem Tunnel lockte. Liftfahrten und gemeinsame Pausen auf der Alm wurden fast immer begleitet von lustigen Gesängen und unsere Gruppennamen variierten von „Gummibärchen“ bis zu „Helmis“, denn natürlich hieß es für alle immer „Helm auf bei der Arbeit!“. Abends verlieh uns das sehr gute Essen, gekocht von Rosi, die nötige Bettschwere. Après-Ski (mit alkoholfreien Cocktails), eine Fahrt auf der Rodelbahn, Tischkicker und GMNT rundeten das Programm ab. Zum Abschied präsentierten die Alpen sich noch einmal im sonnigen und verschneiten Panorama. Es war eine anstrengende, aber tolle Woche bei besten Bedingungen. Zum Schluss waren sich alle einig: Wiederholungsbedarf! Maren Schippel & Gesine Weinhold

2018

Team 7 Segeln

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